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Real assets

Warum jetzt in Agrarland investieren?

Landmaschinen fahren über hügeliges Ackerland

Eine Wertanlage in wirtschaftlich unsicheren und inflationären Zeiten

Angesichts des gegenwärtigen Marktumfelds war der Zeitpunkt für Investoren noch nie so günstig wie heute, ihre Portfolios mit sicheren Anlagen zu diversifizieren, die eine Absicherung gegen Unsicherheit und Inflation bieten. Verschiedene Gründe sprechen dafür, dass jetzt der ideale Einstiegszeitpunkt für Investoren ist, in Agrarland zu investieren, u. a.:

Wertanlage

Agrarland-Investments können eine überzeugende Alternative zu klassischen, als sicher geltenden Assetklassen darstellen. In der Vergangenheit zeigte sich Agrarland in unsicheren und rezessiven Zeiten als besonders wertbeständig und ertragreich. Agrarland hat schon seit längerem in wirtschaftlich angespannten Zeiten eine kapitalerhaltende Funktion. Die grundlegenden Faktoren, die die Renditen von Agrarland beeinflussen, werden von langfristigen strukturellen Trends wie dem Bevölkerungswachstum angetrieben, die nicht mit den allgemeinen Wirtschaftszyklen korreliert sind. Die Rolle, die Agrarland-Investitionen in einem diversifizierten Portfolio spielen können, wird sowohl von der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 als auch von der Corona-Pandemie unterstrichen. Obwohl viele Branchen weltweit unter den verheerenden Folgen gelitten haben, konnten landwirtschaftliche Erzeuger in diesen Phasen relativ hohe Gewinne verbuchen. Das spiegelte sich in starken Erzeugermargen und gestiegenen Bewertungen landwirtschaftlicher Nutzflächen wider.

Geringe Volatilität der Renditen

Die aus Agrarland erzielten Renditen zeichnen sich im Vergleich zu traditionellen Marktindizes und Assetklassen durch eine deutlich geringere Volatilität aus. Die Volatilität von Agrarland war durchweg niedrig und lag unter der von US-Aktien und US-Staatsanleihen. Teilweise kann diese geringe Fluktuation mit dem illiquiden Charakter dieser Assetklasse erklärt werden. Doch auch die Tatsache, dass die zugrunde liegende Nachfrage nach Nahrungsmitteln – dem Erzeugnis von Agrarland – unelastisch ist und das ganze Jahr hindurch sowie über alle Konjunkturzyklen hinweg gleichbleibt, liefert dafür wichtige Anhaltspunkte.

Eine zusätzliche Einnahmequelle

Bereits vor der Pandemie haben Turbulenzen an den Finanzmärkten und niedrige Anleiherenditen die Investoren dazu veranlasst, in anderen Assetklassen nach Investitionen zu suchen, die attraktive Erträge abwerfen. Dieser Umstand sowie günstige Finanzierungskosten, die ebenfalls auf das Niedrigzinsumfeld zurückzuführen sind, haben die Nachfrage der Investoren nach Real Assets, darunter auch Agrarland, deutlich verstärkt. Obwohl die Erträge aus landwirtschaftlichen Nutzflächen in den letzten Jahren zurückgegangen sind, da das Interesse der Investoren zu Wertsteigerungen geführt hat, die in bestimmten Fällen das Ertragspotenzial der Flächen überstiegen haben, bleibt die Ertragsrendite im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen nach wie vor attraktiv.

Eigenschaften zur Inflationsabsicherung

Vor dem Hintergrund weltweit anziehender Inflationsängste kann Agrarland in einem Portfolio einen Schutz gegen steigende Preise bieten. Die Renditen von Agrarland sind eng mit der Teuerung korreliert, was diese Assetklasse in inflationären Zeiten zu einem idealen Wertaufbewahrungsmittel macht. Die Rendite von Agrarland lag in den letzten 50 Jahren mit durchschnittlich 6,1% oberhalb der Inflationsrate. Steigende Preise für Rohstoffe, die in die Inflationsindizes einfließen, führen zu wachsenden Einnahmen aus der Landwirtschaft, was wiederum zu höheren Bodenwerten führt.

Einsatz neuer Technologien treibt die Rendite landwirtschaftlicher Nutzflächen

Unabhängig von den Vorzügen, die Agrarland für Portfolios bietet, ist der Zeitpunkt reif für Investitionen in landwirtschaftliche Nutzflächen. Denn die Einführung innovativer Technologien sorgt für eine steigende Produktivität und wachsende Ertragsmöglichkeiten. Nach Angaben des USDA Economic Research Service wuchs die landwirtschaftliche Produktion in den USA zwischen 1948 und 2011 um jährlich 1,49%. Im gleichen Zeitraum stieg der Betriebsmitteleinsatz nur geringfügig um 0,07% pro Jahr. Folglich ist das Wachstum der Produktion in diesem 63-jährigen Zeitraum auf Produktivitätsgewinne zurückzuführen. Gemessen an der Gesamtfaktorproduktivität (GFP), d. h. dem Output pro Einheit des gesamten Inputs, stieg die GFP der US-Landwirtschaft in diesem Zeitraum um jährlich 1,42%. Im Zuge der Digitalisierung der Landwirtschaft und der Markteinführung neuer Technologien steht aber eine weitere Produktivitätssteigerung – mehr Output aus weniger Input – geradezu unmittelbar bevor. Wie schon die Green Revolution wird auch die Data Revolution die GFP in der Landwirtschaft erheblich und nachhaltig ansteigen lassen. Dabei gibt es eine Fülle aufkommender Technologien wie die Genom-Editierung, die Sensorik, die Robotik, Drohnen, die künstliche Intelligenz, die prädiktive Analytik, die intelligente Bewässerung, Agrarmanagement-Software sowie Online-Marktplätze. Indem sie räumliche Daten zur Optimierung der Bewirtschaftungspraktiken zur Verfügung stellen, können solche Technologien die Inputkosten verringern. Neben der Senkung der Inputkosten können Technologien für die Präzisionslandwirtschaft auch die Ernteerträge steigern. Erreicht wird dies durch die Ertragskartierung mit GPS während der Ernte und die Anpassung des Mitteleinsatzes mit Hilfe von variabler Ausbringungstechnologie in der folgenden Saison. Da diese Technologien das Potenzial haben, die Kosten zu senken und die Erträge zu steigern, haben sie zwangsläufig Auswirkungen auf die Rentabilität eines Landwirtschaftsbetriebs. Allerdings vergeht eine gewisse Zeit zwischen der Einführung der Technologie und ihrer Anwendung, bevor sich diese in der Produktivität und den Erträgen niederschlägt. Das liegt daran, dass die jährliche Aussaat von Feldfrüchten lediglich ein Zeitfenster pro Jahr für die Einführung neuer Technologien bietet und die Landwirte erst lernen müssen, neue Technologien in die Betriebsabläufe zu integrieren. In den kommenden Jahren wird die anhaltende Verbreitung dieser Technologien die landwirtschaftlichen Ertragszahlen weiter verbessern.

Jenseits der auf den Betrieben genutzten Technologien, die Informationen zu den Bewirtschaftungspraktiken liefern, werden mehrere innovative Lösungen in der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette entwickelt. Auch Marktplätze, die Landwirte ohne Zwischenhändler direkt mit Lieferanten oder Endkunden verbinden, können möglicherweise die Kosten senken bzw. den Preis für die Ernte erhöhen. Darüber hinaus haben Verbesserungen in der Saatgutforschung und -entwicklung das Potenzial, die Ernteerträge zu steigern und die Kosten zu verringern. Vor allem die CRISPR-Genom-Editierungstechnologie bietet zahlreiche potenzielle Anwendungsmöglichkeiten, z. B. zur Verhinderung der Ausbreitung von Krankheiten bei Nutzpflanzen. Diese Technologie ermöglicht es, die Entwicklung herkömmlicher Kultursorten hinsichtlich der Dauer und Markteinführung zu beschleunigen. Beide Faktoren dürften dazu führen, dass die Verfügbarkeit konkurrierender Saatgutsorten zunimmt und die Kosten im Vergleich zum derzeitigen Angebot an Saatguteigenschaften sinken.

Agrartechnologien haben die Produktivität in der Landwirtschaft vorangetrieben; in Zukunft werden sie noch weitere Produktivitätssteigerungen hervorbringen. Das Ziel von Nuveen, mit unternehmerischen Pächtern, die als Frühanwender neuer Technologien gelten, zusammenzuarbeiten, wird Investoren unter dem Strich einen finanziellen Nutzen bringen. Mit dem Eintritt der Landwirtschaft in ein neues Zeitalter, in dem höhere Erträge mit weniger Einsatzmitteln und mehr Daten erzielt werden, wird Agrarland seine Stellung als Investment mit soliden Finanzkennzahlen und starken Zukunftsaussichten sichern.

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