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Infrastructure Debt für Versicherer: Neue Anlagechancen jenseits von Investment Grade
Infrastructure Debt ist ein etablierter Bestandteil vieler europäischer Versicherungsportfolios. Durch die traditionelle Beschränkung auf Investment-Grade-Allokationen bleiben jedoch viele Anlageopportunitäten unberücksichtigt. Ein Ansatz, der auch börsennotierte Infrastrukturanleihen und hochverzinsliche private Infrastrukturkredite umfasst, könnte die Kapitaleffizienz verbessern, höhere Renditen ermöglichen und Allokationen besser auf die strukturellen Treiber lokaler und globaler Volkswirtschaften ausrichten.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Infrastructure Debt-Spektrum umfasst drei Segmente: Municipals, Investment Grade und High Yield. Alle drei können genutzt werden, um Anlagen im Hinblick auf Renditeziele und Solvenzkapitalbudgets zu optimieren.
- Infrastructure Debt stellt eine attraktive Alternative zu Direct Lending dar: Die Anlageklasse bietet vergleichbare Renditen bei geringerer Volatilität, höheren Recovery Rates und einem günstigeren Solvency-II-Kapitalprofil. Gleichzeitig hilft sie, eine zu hohe Konzentration auf Sektoren, die anfällig für KI-Disruption sind, zu vermeiden.
- Das Anlageuniversum wird weiter wachsen: Die Energiewende, der Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur und die Elektrifizierung des Verkehrs sind Anlagethemen, die die Infrastructure-Debt-Märkte auf Jahrzehnte hinaus prägen werden.
- Optimierung der Allokation: Versicherer, die das gesamte Anlagespektrum berücksichtigen, anstatt bei BBB zu stoppen, könnten besser positioniert sein, um Chancen zu nutzen.
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