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Private real assets

Verbesserte Portfolio-Diversifizierung mit unkorrelierten Marktrisiken

PRIVATE REAL ASSETS

Zusammenfassung

  • Angesichts der Marktvolatilität, langfristig niedrigerer Zinsen und Renditeerwartungen für Aktien und Anleihen, die weit unter den historischen Durchschnittswerten liegen, ziehen institutionelle Anleger Real Assets in Betracht, um ihre Investitionsziele zu erreichen.
  • Private Investitionen in relativ illiquide Real Assets – Ackerland, Waldflächen und gewerbliche Immobilien – wiesen geringe bis negative Korrelationen zu Aktien und Anleihen auf, wodurch das Portfoliorisiko breiter gestreut wurde. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Real Assets bei deutlich geringerer Volatilität höhere Renditen erzielt als traditionelle Anlagen.
  • Die Portfolio-Optimierung auf der Grundlage von über 28 Jahren erwirtschafteter Renditen hat gezeigt, dass Private Real Assets zur Steigerung der risikobereinigten Renditen von traditionellen Mischdepots aus Aktien und Renten beitragen. Zudem ermöglichen sie eine Risikodiversifizierung im Zusammenhang mit börsengehandelten Rohstoffen und Real Estate Investment Trusts (REITs).
  • Die Ergebnisse befürworten eine Kombination aus mehreren Kategorien realer Vermögenswerte und der Beschränkung der Gesamtallokationen innerhalb praktikabler Grenzen, wie z.B. 10% oder 20%.

Auf der Suche nach Alternativen

Seit der globalen Finanzkrise verharren die Zinssätze auf beispiellos niedrigem Niveau, während Investitionen in Aktien und Anleihen positive Renditen erzielten aber auch zeitweise erhebliche Volatilität aufwiesen. Infolgedessen haben viele Anleger ihre seit langem gehegten Renditeerwartungen für diese Anlageklassen in Frage gestellt, ebenso wie ihre traditionellen Überzeugungen über die Macht der Diversifizierung eines klassischen ausgewogenen Portfolios. Vor dem Hintergrund einer weltweiten Pandemie, bei der die Aktienmärkte einen dramatischen Ausverkauf erlebt haben und die Staatsverschuldung nie dagewesene Höchststände erreichen dürfte, bleiben diese Fragen auch im Jahr 2020 bestehen.

Angesichts dieser Lage suchen immer mehr institutionelle Anleger nach Quellen unkorrelierter Renditen und dabei spielen für viele auch Real Assets eine Rolle.

Der Fokus dieses Whitepapers liegt auf privaten Vermögenswerten, die wir als private Direktinvestitionen in landwirtschaftliche Nutzflächen, Waldflächen und gewerbliche Immobilien definieren. Sie gehören zu einer Kategorie von alternativen Anlagen, die viele institutionelle Investoren noch nicht vollständig ausgelotet haben.

Wir erläutern dabei nicht nur die Vorteile, die sich möglicherweise daraus ergeben, sondern liefern auch Hinweise zu den Auswirkungen der Kombinierung von realen Vermögenswerten mit Aktien und Anleihen in Portfolios, die die unterschiedliche Risikobereitschaft von Anlegern darstellen. Wir befassen uns mit den Folgen der Illiquidität und der begrenzten Verfügbarkeit von realen Vermögenswerten – Faktoren, die eine Beschränkung der Allokation innerhalb sinnvoller Grenzen erfordern. Darüber hinaus haben wir eine Fallstudie zu einem der weltweit größten institutionellen Anleger – TIAA – und dessen Erfahrung mit Investitionen in Real Assets zusammengestellt.

Wie Real Assets zur Verbesserung klassischer Portfolios dienen können

Die Ergebnisse unserer Analyse unterstützen die Investment-These, wonach Real Assets auf vielfältige Weise das Potenzial haben, die Performance klassischer Portfolios langfristig zu steigern:
  • Diversifizierung: Real Assets fungieren als wirksame Streuungsinstrumente mit geringen bis negativen Korrelationen zu herkömmlichen Aktien und Anleihen – sowie untereinander (siehe Abb.1). Private Investitionen bewegen sich selten im Gleichschritt mit traditionellen Anlagen oder Rohstoffen, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass sie relativ illiquide sind und nicht an Börsen gehandelt werden.*
  • Höhere risikobereinigte Renditen: In den letzten 28 Jahren haben Real Assets ähnliche oder sogar höhere Renditen erzielt im Vergleich zu Aktien bei deutlich geringerer Volatilität, was zu höheren risikobereinigten Renditen – Sharpe-Ratios – geführt hat (siehe Abb.2). Trotz einer höheren Volatilität im Vergleich zu US-amerikanischen und globale Anleihen erbrachten Real Assets ähnliche oder höhere risikobereinigte Renditen.
  • Liability-Matching-Merkmale: Real Assets haben das Potenzial, rentenähnliches laufendes Einkommen zu erwirtschaften, das aus vertraglichen Leasingverpflichtungen und Einnahmen aus dem Verkauf von Rohstoffen stammt. Langfristiger Kapitalzuwachs durch steigende Grundstückswerte kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Verpflichtungen zu decken.
  • Liability-Matching-Merkmale: Real Assets haben das Potenzial, rentenähnliches laufendes Einkommen zu erwirtschaften, das aus vertraglichen Leasingverpflichtungen und Einnahmen aus dem Verkauf von Rohstoffen stammt. Langfristiger Kapitalzuwachs durch steigende Grundstückswerte kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Verpflichtungen zu decken.

Die Strukturierung eines Real-Asset-Portfolios

Während die Argumente, die für Real Assets sprechen, überzeugend sind, werfen sie schwierige Fragen in der Umsetzung auf: Wie sollten Anleger ein Portfolio von realen Vermögenswerten strukturieren? Wie haben sich die Allokationen bei unterschiedlichen Risiko- und Renditepräferenzen der Anleger zu unterscheiden?

Es gibt nicht nur eine einzige optimale Allokation, die allen Risikoprofilen gerecht wird. Allokationen sollten die individuellen Anlageziele, die Risikobereitschaft und den Liquiditätsbedarf berücksichtigen. Dabei analysieren wir die Optimierung der Mittelwert-Varianz, um die potenziellen Auswirkungen realer Vermögenswerte auf eine Reihe von Portfolios mit unterschiedlichen Risikoprofilen und -beschränkungen aufzuzeigen. Die in dieser Analyse dargestellten Portfolios sollen einen analytischen sowie illustrativen Rahmen bieten und sollten nicht als Anlageempfehlungen verstanden werden. Die Analyse basiert auf den folgenden Szenarien:
  • Der Beimischung von realen Vermögenswerten – sowohl einzeln als auch gesammelt – in ein Portfolio aus Aktien und Anleihen
  • Dem Vergleich von realen Vermögenswerten mit börsengehandelten Rohstoffaktien und REITs
  • Der Strukturierung eines Real-Asset-Portfolios unter Berücksichtigung verschiedener Anlageziele
  • Der Beschränkung der Allokation realer Vermögenswerte innerhalb praktikabler Grenzen bei defensiven und offensiven Portfolios.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem vollständigen Bericht und hoffen, dass Sie einen Einblick in das Thema Real Assets und die verbesserte Portfoliodiversifizierung erhalten.

Zum vollständigen Bericht

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